spacer
spacer search
Freikraft Consulting Search
spacer
Angebot

ok Seriöser Webauftritt
ok Brachenlösungen
ok CRM on demand
ok CMS System 
ok Individuelles Layout
ok Rasche Realisierung 
ok Faire Preisgestaltung

 
header
Hauptmenü
Home
News
FAQ
Links
Kontakt
Suchen
Sitemap
Jobs
Download
AGB
Webhosting
Freikraft.Hosting
Freikraft.Domain
Applikationen
Freikraft.Web
Freikraft.Shop
Freikraft.CRM
Freikraft.Group
Freikraft.Project
Branchenlösungen
Freikraft.Immo
Komponenten
Freikraft.Job
 
Home arrow FAQ arrow CRM arrow Was ist eine ABC-Analyse?

Was ist eine ABC-Analyse? Drucken E-Mail

Die ABC-Analyse ist eine Methode, um das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen. Der Aufbau besteht in der Regel aus zweidimensonalen Wertepaaren. Diese Wertepaare werden dann kumuliert und in Klassen eingeordnet. Anhand dieser Einordnung kann man sich ein grobes Bild der IST-Situation verschaffen und weitere Vorgehensweisen ableiten. Sie findet eine breite Anwendung inner- und außerhalb der Betriebswirtschaft und ist sehr weit verbreitet.

Beispiele:

  1. Kunden - Umsatz
  2. Artikel - Bestand (Anzahl)
  3. Resourcen - Kosten
  4. Kosten - Nutzen

Dabei kann man grob sagen

A - Sehr wichtig
B - relativ unwichtig
C - unwichtig

 

Erläuterungen

Mit der ABC-Analyse ist es möglich,

  1. das "Wesentliche" vom "Unwesentlichen" zu trennen
  2. Rationalisierungsschwerpunkte zu setzen
  3. unwirtschaftliche Anstrengungen zu vermeiden
  4. die Wirtschaftlichkeit zu steigern.

Die ABC-Analyse ist ein Ordnungsverfahren zur Klassifizierung einer großen Anzahl von Daten (Erzeugnisse, Kunden oder Prozesse). Die gängige Aufteilung sieht die Bildung jeweils einer A-, B- und C-Klasse vor, woher das Verfahren seinen Namen hat. Die Einteilung in drei Klassen ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Die Anzahl der zu bildenden Klassen hängt vielmehr von den darauf folgenden unterschiedlichen Behandlungen der einzelnen Gruppen ab. Werden zwei oder mehrere Gruppen später gleich behandelt, ist eine Unterteilung nicht sinnvoll.

Als idealtypisch gilt die so genannte Pareto-Verteilung (Pareto-Prinzip: nach Vilfredo Pareto, Italien 1848 - 1923, Entdecker dieses Prinzips) | 80/20-Regel, d.h. zum Beispiel im Fall der Kundenbewertung (Kundenwert): mit lediglich 20 % der Kunden werden bereits 80 % des Umsatzes erzielt (A-Kunden = hohe Bedeutung), 30 % der Kunden bringen 15 % des Umsatzes (B-Kunden = mittlere Bedeutung) und von 50 % der Kunden kommen nur 5 % des Umsatzes (C-Kunden = geringe Bedeutung).

Anderes Beispiel: Der A-Gruppe werden Güter zugeordnet, deren jeweiliger Anteil am Gesamtwert über 15 Prozent liegt. Bei der Beschaffung der A-Güter ist besonders auf günstige Preise sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen zu achten. Bei der B-Gruppe werden beispielsweise die Güter zugeordnet, deren jeweiliger Anteil am Gesamtwert über 5 Prozent liegt; die übrigen Güter gehören zur C-Gruppe.

Für eine entscheidungsorientierte Abgrenzung der einzelnen Gruppen ist es jedoch erforderlich, die ökonomischen Konsequenzen der Zuordnung eines Artikels zu einer Klasse zu quantifizieren. So wäre es möglich, für jede Klasse ein Verfahren der Bedarfsplanung festzulegen und dann jeden Artikel derjenigen Klasse zuzuordnen, bei der die von der Klassenzugehörigkeit abhängigen Kosten minimal werden. Eine solche Vorgehensweise scheitert jedoch oft daran, dass die ökonomischen Konsequenzen der Zuordnung eines Artikels zu einer Klasse nicht ermittelt werden können. Dies liegt an der Schwierigkeit, den Nutzen zu quantifizieren, der durch den Einsatz eines Prognoseverfahrens oder einer bestimmten Behandlung entsteht, und an dem Problem, die Kosten der Verfahrensanwendung exakt zu bewerten.

Anwendungsbereiche

Das Einsatzgebiet der ABC-Analyse ist vielfältig; so werden Kunden nach ihrem Umsatzanteil oder anteiligen Deckungsbeitrag, Produkte nach ihren Verkaufszahlen bzw. ihrer Drehgeschwindigkeit oder Lieferanten nach ihrem Einkaufsvolumen klassifiziert. Auch in der Lagerhaltung werden mit Hilfe dieses Verfahrens A-, B- und C-Plätze identifiziert - je nach Zugriffshäufigkeit.

Beispiel

Eine ABC-Analyse kann mit jeder Tabellenkalkulation durchgeführt werden. Im Folgenden wird das grundlegende Vorgehen anhand von einigen zufällig generierten Daten demonstriert. Zunächst benötigt man folgende Daten:

  • Artikelnummer (damit eine spätere Zuordnung erfolgen kann)
  • Preis pro Einheit
  • Jahresbedarf
Nr.Preis/TonneJahresbedarf in kg
1305,04185.609
2176,2428.281
3335,71101.614

Nun werden die Jahreswerte \left( \frac{Preis \cdot Menge}{100} \right) sowie die anteilige Menge und der anteilige Wert jedes


 Artikels berechnet \left( \frac{Menge}{Spaltensumme}\cdot 100 \right) bzw. \left( \frac{Wert}{Spaltensumme}\cdot 100 \right)

und die Daten anschließend nach ihrem Wertanteil absteigend sortiert. Darauf aufbauend können die kumulierten Mengen und Anteile (jeweils in prozentualen Anteilen angegeben) bestimmt werden, die dann die Ausgangsdaten für die eigentliche Analyse darstellen.

Nr.Preis/TonneJahresbedarf in kgEUR/p.a.anteil. Mengeanteil. Wertkum. Mengekum. WertKlasse
1305,04185.6095661859%59%59%59%A
3335,71101.6143411332%36%91%95%A
2176,2428.28149849%5%100%100%B

Ziel

Die ABC-Analyse bietet allerdings nur ein Bild der IST-Situation. Daraus müssen erst Handlungsanleitungen entwickelt werden. Sind die wesentlichen von den weniger bedeutenden Artikeln oder Kunden getrennt, können zielgerichtete Maßnahmen entwickelt und strategisch eingesetzt werden.

Die Vorteile der ABC-Analyse liegen besonders in folgenden Punkten:

  1. Analyse komplexer Probleme mit einem vertretbaren Aufwand durch die Beschränkung auf die wesentlichen Faktoren.
  2. Einfache Anwendbarkeit
  3. Methodeneinsatz ist vom Untersuchungsgegenstand unabhängig
  4. Sehr übersichtliche und graphische Darstellung der Ergebnisse möglich.

Als nachteilig können sich beim Einsatz der ABC-Analyse folgende Punkte erweisen:

  1. Sehr grobe Einteilung in drei Klassen
  2. Einseitige Ausrichtung auf ein Kriterium
  3. Es werden keine qualitativen Faktoren berücksichtigt
  4. Bereitstellung konsistenter Daten als Voraussetzung.
 
< zurück
spacer
it's time!
Live Demos
Freikraft.Shop
Freikraft.CRM
Freikraft.Immo
Freikraft.Job
Freikraft.Group
Freikraft.Project

© 2012 Freikraft Consulting
JoomSEF SEO by Artio (http://www.artio.net) - databases, information system and web applications
spacer